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Scharbockkraut: mein erster Vitamin-Kick des Jahres.

Scharbockskraut | Ficaria verna | Hahnenfußgewächse


Frühling unter den Füßen

Kaum schmilzt der letzte Schnee, glänzen sie schon am Waldboden: die sattgrünen, herzförmigen Blätter des Scharbockskrauts. Ich schaue schon im Januar Ausschau nach den Vitaminbomben und freue mich auf den frisch-säuerlichen Geschmack. Als ob sie der Kälte trotzen würde, bringt die unscheinbare Pflanze so viel Kraft mit - eben ein "Booster" im Frühjahr. Und für mich persönlich einer der ersten Glücksmomente im Wildkräuterjahr.


Sobald das Scharbockskraut blüht, wird es leicht giftig
Sobald das Scharbockskraut blüht, wird es leicht giftig

Warum es so besonders ist

Sein Markenzeichen: jede Menge Vitamin C. Früher half es gegen Skorbut (daher der Name „Scharbock“). Folgendes sollte man beachten:

  • Nur vor der Blüte ernten! Danach steigt der Gehalt an Protoanemonin und die Pflanze wird leicht giftig.

  • Junge Blätter sind mild, saftig und perfekt für die Küche.

  • Standorte: feuchte Wälder, Auen, Parks, oft in großen Teppichen.

So schmeckt’s:

Frisch, leicht säuerlich & nussig. Perfekt für:

  • Kräuterbutter

  • Salate

  • Pesto

  • Aufs Brot


Scharbockskraut erkennen

  • Herz- oder nierenförmige, sattgrüne und glänzende Blätter

  • wächst eher niedrig, maximal 5-15cm hoch

  • wachsen bodennah in dichten "Teppichen"

  • treibt bereits im Januar/Februar aus

  • ab März gelbe, leuchtende Blüten mit 8-12 Blütenblättern. Ab Blühbeginn nicht mehr essbar!

  • Verwechslungsgefahr: giftige Buschwindröschen, die ungefähr zur gleichen Zeit wachsen und blühen (diese haben aber matte Blätter und weiße Blüten)



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