Scharbockkraut: mein erster Vitamin-Kick des Jahres.
- Marzena von Brot&Blüte

- vor 4 Stunden
- 1 Min. Lesezeit
Scharbockskraut | Ficaria verna | Hahnenfußgewächse
Frühling unter den Füßen
Kaum schmilzt der letzte Schnee, glänzen sie schon am Waldboden: die sattgrünen, herzförmigen Blätter des Scharbockskrauts. Ich schaue schon im Januar Ausschau nach den Vitaminbomben und freue mich auf den frisch-säuerlichen Geschmack. Als ob sie der Kälte trotzen würde, bringt die unscheinbare Pflanze so viel Kraft mit - eben ein "Booster" im Frühjahr. Und für mich persönlich einer der ersten Glücksmomente im Wildkräuterjahr.

Warum es so besonders ist
Sein Markenzeichen: jede Menge Vitamin C. Früher half es gegen Skorbut (daher der Name „Scharbock“). Folgendes sollte man beachten:
Nur vor der Blüte ernten! Danach steigt der Gehalt an Protoanemonin und die Pflanze wird leicht giftig.
Junge Blätter sind mild, saftig und perfekt für die Küche.
Standorte: feuchte Wälder, Auen, Parks, oft in großen Teppichen.
So schmeckt’s:
Frisch, leicht säuerlich & nussig. Perfekt für:
Kräuterbutter
Salate
Pesto
Aufs Brot

Scharbockskraut erkennen
Herz- oder nierenförmige, sattgrüne und glänzende Blätter
wächst eher niedrig, maximal 5-15cm hoch
wachsen bodennah in dichten "Teppichen"
treibt bereits im Januar/Februar aus
ab März gelbe, leuchtende Blüten mit 8-12 Blütenblättern. Ab Blühbeginn nicht mehr essbar!
Verwechslungsgefahr: giftige Buschwindröschen, die ungefähr zur gleichen Zeit wachsen und blühen (diese haben aber matte Blätter und weiße Blüten)


Kommentare